Chiro Instrument Technik

Die Chiro Instrument Technik gibt ganz zarte Impulse ins Nervensystem – dem Tucker sei Dank

Die Chiro Instrument Technik ist eine spezielle Technik aus dem großen Bereich der amerikanischen Chiropraktik. Sie ist eine Methode, die wie keine zweite mit dem Vorurteil aufräumt, dass in der Chiropraktik Techniken angewandt werden, welche einen hohen Krafteinsatz erfordern und für Leib und Leben des Patienten gefährlich sind.

Wie ich auf der Seite zur MODERNEN AMERIKANISCHEN CHIROPRAKTIK schon dargestellt habe, ist diese Behauptung praktisch nicht zutreffend. Auch die Full-Spine-Chiropraktik (hier wird der Wirbelkörper aktiv bewegt) ist eine wirklich sichere Behandlungsmethode. Wird von Schädigungen von Patienten berichtet, so hängt dies im Regelfall mit chirotherapeutischen Behandlungsgriffen (aus dem letzten Jahrtausend) zusammen, welche zwar noch heute gelehrt werden, aber mit moderner Chiropraktik nach amerikanischem System soviel zu tun haben wie ein Goggomobil der 50ger Jahre mit einem modernen Kleinwagen unserer Tage.

Behandlung mit System

Chiro-InstrumenteDas blaue Chiro-Instrument ist speziell für Kinder praktisch jeden Alters. Der von beiden Geräten vermittelte Impuls ist sehr sanft und wird von allen Patienten als sehr angenehm empfunden.

Chiro-Instrumente
Das blaue Chiro-Instrument ist speziell für Kinder praktisch jeden Alters. Der von beiden Geräten vermittelte Impuls ist sehr sanft und wird von allen Patienten als sehr angenehm empfunden.

Die Behandlung mit der Chiro-Instrument-Technik fußt auf einem exakt definiertem Diagnose- und Behandlungssystem. Ein Beispiel:

Zum Testen, ob der 4. Brustwirbel blockiert ist, bewegt der in Bauchlage liegende Patient das Schulterblatt der Kurzbeinseite etwas in Richtung Decke. Damit löst er im Segment des Brustwirbels 4 einen Stress aus, der sich auch ohne eine Veränderung der Lageposition des Patienten beim Testen in Form einer Beinlängendifferenz zeigt. Das Abklappen der Unterschenkel und die dann daraus resultierende Veränderung der Beinlängendifferenz zeigt, an welcher Seite des Brustwirbel das Chiro-Instrument zur Behandlung angesetzt werden muss.

Zur Behandlung wird der „Tucker“ – so haben Patienten und auch meine Wenigkeit das Gerät scherzhaft getauft – am Wirbelkörper angesetzt, und durch Betätigung der Mechanik wird ein schneller Behandlungsimpuls ausgelöst. Der Behandlungspunkt an der Wirbelsäule ist mit sehr vielen Rezptoren versehen, welche den sehr schnell auftreffenden Impuls ins Nervensystem weiterleiten. Durch diesen sehr schnellen Impuls beginnt der Organismus, seine Statik zu verändern: Muskellängen verändern sich, Verkrampfungen des muskulären System beginnen sich langsam zu lösen, und als Resultat stellt sich idealerweise eine positive Veränderung des Fehlsitzes des Wirbels ein – und damit eine Linderung der Beschwerden.

Veränderungen im Halte- und Stützsystem mit einhergehenden Schmerzen sind, das belegen Studien, in der Regel in einem Zeitraum von 10 bis 25 Jahren entstanden. Wenn man um diese Zusammenhänge weiß, ist es nur logisch, dass es mehrerer Behandlungen bedarf, um auf Dauer erfolgreich sein zu können. Normalerweise empfehle ich in der Anfangszeit 2 Therapien pro Woche. Der Zeitbedarf pro Sitzung liegt in etwa bei 15 – 20 min.

Ein Tatsache muss ich noch ganz deutlich herausstellen:

Die Behandlung mit der CIT (Chiro Instrument Technik, auch Low-Force [= wenig Kraft] genannt) funktioniert NICHT dadurch, dass der Stempel des Geräts aktiv den Wirbel repositioniert! Der auf dem Wirbelkörper auftreffende Impuls besitzt hierfür  in aller Regel zu wenig Kraft. Der Therapieerfolg entsteht praktisch durch eine Veränderung der „Software im Nervensystem“, welche sich auf Dauer in Veränderungen des muskulären und knöchernen Systems zeigt!

Für Jung und Alt

Die CIT ist also eine absolut ungefährliche Technik aus der Chiropraktik, welche bei Patienten jeden Alters angewendet werden kann. Selbst eine Behandlung bei Patienten mit stark entmineralisierten Knochen (Osteoporose = Knochenerweichung) ist mit der Chiro-Instrument-Technik gefahrlos möglich. Die Maximalstärke eines Impulses (das silberfarbene Gerät in der obigen Abbildung) entspricht ungefähr der Kraft, die einwirkt, wenn sie eine hochkannt gestellte 2-Euro-Münze aus einer Höhe von etwa 4cm auf die Beere eines ausgestreckten Fingers fallen lassen. Testen Sie dies ruhig einmal. Da der Impuls wirklich sanft ist, ist es besonders für Erwachsene anfangs nur schwerlich glaubhaft, dass sich über diese Methode Beschwerden und Schmerzen auflösen sollen.

Die bei der Behandlung von Kindern eingesetzte Impulsstärke ist noch geringer. Auch wenn Kinder am Anfang etwas skeptisch sind, sind sie fast ausnahmslos dazu bereit, sich mit der CIT behandeln zu lassen. Zuerst erscheint etwas Skepsis, dann entwickelt sich fast eine Form von Begeisterung, die sich darin zeigt, dass sie sich ab der zweiten Behandlung mit einem breiten Grinsen auf die Liege legen. Danach gibt es ja auch noch eine kleine Belohnung…

Bislang habe ich es nur einmal erlebt, dass sich ein Kleinkind geweigert hatte. Durch die Krankenvorgeschichte mit gegen den Willen des Kindes zwanghaft durchgeführten Untersuchungen war das Kleinkind so verängstigt und verstört, dass selbst eine bloße Berührung mit der Hand mit einem lauten Schreien quittiert wurde, obwohl das Kind auf dem Arm der Mutter getragen wurde. Aber dies war nicht das Problem der Chiro-Instrument-Technik.

Das Große kommt nicht allein durch Impuls zustande, sondern ist eine Aneinanderkettung kleiner Dinge, die zu einem Ganzen vereint worden sind.
Vincent van Gogh, (1853 – 1890)

Wichtig:


Inwieweit ich Fragen zu Krankheiten, deren Ursachen und Therapieansätze oder zu mir bekannten Therapeuten in Ihrer Wohnortnähe oder anderswo beantworte, lesen Sie bitte unter ANFRAGEN ZU THERAPEUTEN nach.


Ich bedanke mich für Ihr Verständnis!

HIER können Sie den Erstanamnesebogen downloaden oder ausdrucken.

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