Koren Spezific Technique

Koren Spezific Technique (KST) – kurze Impulsfolgen justieren Knochen und Nervensystem

Die KST ist wahrscheinlich eines der jüngsten chiropraktischen Verfahren. Tedd Koren ist D.C. (Doctor of Chiropractic) und entwickelte dieses Verfahren, nachdem ihm niemand – auch kein anderer Chiropraktiker, wie er selbst ausführt – helfen konnte, seine gesundheitlichen Probleme zu überwinden. Diese Technik ist wirklich ganz anders als die bisher vorgestellten, und sie wirkt wirklich gut bei Patienten jeden Alters. Besonders Kleinkinder sind von dieser Chiropraktikform mit ihren zarten Impulsen sehr angetan. KST ist so einzigartig, dass es sich lohnt, etwas mehr darauf einzugehen. Tedd Koren schildert in einem seiner Videos – allerdings in englischer Sprache – nicht nur den Unfallhergang, der zu seinen Beschwerden führte und der auch gegen die verschiedensten Behandlungstechniken inklusive chiropraktischen Behandlungen resistent blieb, sondern auch die Entwicklung der KST. KST basiert auf einem Procedere von Check und Recheck durch den Muskeltest.

Der Occipital Drop (OD)

Dieser funktioniert folgendermaßen: Der Chiropraktiker legt seine Finger 2 – 5 beim Patienten seitlich an den Schädelknochen über dem Ohr und die Daumen knapp über dem Occiput (Hinterhauptsbein) ab. Jetzt muss der Therapeut still eine Frage stellen, die mit „Ja“ oder „Nein“ zu beantworten ist, z.B. „Muss der C2 korrigiert werden“? Jetzt gleitet der Chiropraktiker mit beiden Daumen auf dem Hinterkopfknochen zügig nach unten bis unter den Occiput. Die Stellung der Daumen zueinander am Ende der Bewegung beantwortet die Frage:

  • Liegen die Daumen auf gleicher Höhe, ist dies ein „Nein“.

  • Liegen die Daumen auf verschiedener Höhe (der linke Daumen steht etwas tiefer), ist dies ein „Ja“ und gleichbedeutend mit dem Bedarf nach einer Justierung.

In weiteren Test kann erfragt werden, wie der Wirbel subluxiert ist – nach rechts oder nach links verdreht, rechts oder links nach oben gekippt oder vielleicht auch nach vorne verrutscht.

Dieses Phänomen wird von Tedd Koren als Occipital Drop (OD) bezeichnet und hat mit Zauberei nichts zu tun, vielmehr ist es die von ihm gefundene Methode, das zu erfragen, was für den Therapeuten für die Durchführung der Therapie wichtig ist. Über den OD klärt der Chiropraktiker die Stellung von Wirbeln, Gelenken und auch Schädelplatten ab und checkt nach erfolgter Justierung auf die gleiche Weise, ob die Justierung erfolgreich war. Bei diesem Testverfahren muss der Patient also keine aktiven Bewegungen vollführen, um das zu testende Wirbelsegment zu stressen, damit z.B. über eine Verkürzung der Beinlängen der zu justierende Bereich identifiziert wird.

Der OD funktioniert sehr gut, weil der Chiropraktiker sich selbst als wahrnehmendes und anzeigendes Instrument gebraucht, denn die benötigte Information ist vorhanden und „steht gleichsam im Raum“, sie ist einfach da. Die Kunst allerdings ist, eine abgefragte Information in einer verwertbaren Form zu visualisieren. Die Wahrnehmung erfolgt durch das Unterbewusstsein des Chiropraktikers, der seine Daumen als Anzeigeinstrument benutzt. Damit dies gut funktioniert, muss der Behandler seinen Verstand völlig ausschalten, seine Frage(n) stellen, mit den Daumen schnell von oben nach unten bis über den Occiput hinunter fahren, und die Stellung der Damen zueinander gibt dem Chiropraktiker eine klare Antwort auf seine Frage.

Diese Form der Testung mag vielleicht „mystisch“ erscheinen, wird aber in abgewandelter Form tagtäglich von den Kinesiologen angewandt. Auch diese Therapeutengruppe kommuniziert mit ihren Klienten nonverbal und stellt dabei ebenfalls nonverbale Ja-Nein-Fragen, welche über einen Muskeltest beantwortet werden können. Wird der Indikatormuskel beim Klienten schwach, bedeutet dies, dass der befragte Sachverhalt für den Klienten mit Stress besetzt ist (= Nein), bleibt der Muskel stark, ist kein Stress vorhanden.

Auf www.Youtube.de finden sich mehrere Videos zur Erklärung des OD- allerdings auch wieder nur in Englisch. Ebenfalls auf Youtube sind einige Videos eingestellt, welche die Anwendung der KST zeigen. In einigen Filmen demonstrieren Chiropraktier den OD in einer atemberaubenden Geschwindigkeit.

Der Arthrostim®

In einigen Videos zur KST ist ein kleines schwarzes, pistolenähnliches Gerät zu erkennen, welches klackende Geräusche erzeugt. Dieses Gerät kommt aus Amerika und trägt die Bezeichnung Arthrostim®. Es ist für die Chiropraktoren, die es einmal längere Zeit einsetzen konnten (auch außerhalb der KST), ein Helfer, auf den sie keinesfalls mehr verzichten wollen. Das Gerät besitzt folgende Eigenschaften:

Arthrostim®Seine snaften Impulse eignen sich sogar für die Behandlung von Kleinkundern und Säuglingen.

Arthrostim®
Seine snaften Impulse eignen sich sogar für die Behandlung von Kleinkundern und Säuglingen.

  • Es gibt in der Sekunde 12 Impulse ab.

  • Die Impulsstärke kann durch Voreinstellung am Gerät oder durch aktiven Druck des Gerätes auf die Stelle, an der die Justierung erfolgen soll, variiert werden.

  • Die Impulskraft kann so zart voreingestellt werden, dass sogar Säuglinge damit behandelt werden können. In diesem Fall ist der Impuls praktisch kaum spürbar.

  • Die Impulskraft kann bis zur maximalen Stärke stufenlos variiert werden.

  • Es gibt verschiedene Aufsätze je nach Anforderung des zu justierenden Bereiches.

Eine besondere Wirkung besitzen offensichtlich die 12 Impulse/sec (= 12 Hertz), die, laut Tedd Koren, eine harmoniserende Frequenz für den Körper darstellen. In der Tat soll eine Applikation von Frequenzen im Bereich von 12 – 15 Hertz nach Royal Raymond Rife die Behandlungsmöglichkeiten verbessern wie auch die Entspannung fördern. Schwingungen mit 12 Hz üben eine sehr positive Wirkung auf Gehirn und Lernen (Beta-Bereich) aus, sie spenden dem Geist Stabilität und Klarheit.

In der KST wird der Arthrostim®auf den zu justierenden Bereich aufgesetzt und kurz – vielleicht für 0,5 bis 1 Sekunde Dauer – bestätigt. Die in dieser Zeit abgegebenen Impulse werden vom Nervensystem aufgenommen und in den Biocomputer Gehirn transportiert, wo sie verarbeitet und als Grundlage für Veränderungen der Statik umgewandelt werden. Gleichzeitig bewirken die Impulse eine Veränderung der Position knöcherner Strukturen. Dies hängt nicht unbedingt mit der Impulsstärke zusammen, vielmehr lässt die verspannte Muskulatur im Korrekturareal aufgrund der häufig empfangenen Reize und Impulse schneller locker, wodurch sich ein Wirbel oder Gelenkanteil auch ohne wirkliche Kraft von außen wieder seinem richtigen Platz annähern kann. Mit KST und dem Arthrostim®kann der Chiropraktor den ganzen Menschen behandeln – Wirbel, Gelenke, Schädelknochen, Störfaktoren im Körper, ja sogar innere Drüsen und Organe.

Tedd Koren hat bei seiner Arbeit so genannte Patterns (Muster) gefunden, wie sie bei bestimmten Beschwerden immer wieder vorkommen, was aber nicht bedeutet, dass sie beim Patienten nicht in abgewandelter Form erscheinen können und auch in abgewandelter Form justiert werden müssen. Der OD ist auch hier das Instrument, mit welchem der Anwender herausfindet, ob ein bestimmtes Muster überhaupt, und wenn ja, in originaler oder abgewandelter Form behandelt werden muss. Es gibt Muster für: ADS/ADHS, Allergie, Augenblockade, Autismus, (Witwen-)Buckel, Diabetes, Dyslexie, Emotionsmuster u.a.m.. Zur Behandlung wird der Arthrostim®je nach Muster und OD-Testung auf Wirbel, Gelenke, Schädel- und Gesichtsknochen, Rippen, wie auch anderen Knochen aufgesetzt und kurz betätigt. Es ist immer wieder erstaunlich, wie gut KST wirkt, obwohl sie nur zarte Impulse verwendet. Haben sie den Mut, einmal KST zu probieren, sie werden erstaunt sein!

Diese Videos von Tedd Koren wie auch auf youtube könnten Ihnen einen Eindruck von KST verschaffen:

Man verrenkt sich Geist wie Körper.

Joseph Joubert

Wichtig:


Inwieweit ich Fragen zu Krankheiten, deren Ursachen und Therapieansätze oder zu mir bekannten Therapeuten in Ihrer Wohnortnähe oder anderswo beantworte, lesen Sie bitte unter ANFRAGEN ZU THERAPEUTEN nach.


Ich bedanke mich für Ihr Verständnis!

HIER können Sie den Erstanamnesebogen downloaden oder ausdrucken.

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