Warum Chiropraktik?

Warum Chiropraktik für das gute Funktionieren des Gesamtorganismus so wichtig ist

DARUM CHIROPRAKTIK!

Die Chiropraktik besitzt ein ganzheitliches Bild vom Menschen, und Chiropraktiker sehen Beschwerden und Krankheiten des Organismus als ein ganzheitliches Problem. Als Arbeitsgeräte reichen dem Chiropraktiker in der Ausübung der Full-Spine-Specific-Technique (hier wird der Wirbel aktiv bewegt) ein logisch arbeitender Verstand und eine sensibles Gespür in seinen Händen. Andere Techniken erfordern zum Beispiel bestimmte Arbeitsgeräte bzw. Behandlungstische.

Sensorischer Homunculus

Sensorischer Homunculus
Im Bereich der Gehinrinde (Cortex) gibt genaue Zuordnungen für alle sensiblen (Sinneseindrücke) und motorischen (die Bewegung vermittelnde) Bahnen. Diese Zuordnungen sind genau definiert, entsprechen ihrer Größe auf den Rindenfeldern jedoch nicht unbedingt dem Größenverhältnis in der Körperperipherie.
Die Abbildung zeigt den sensorischen Homunculus. Hier wurden auf dem Cortex (Gehirnrinde) die mit dem Gehirn korrespondierenden Körperareale entsprechend ihres Anteils am Cortex eingezeichnet. Daher erscheinen die wahren Größenverhältnisse, wie sie im Körper vorzufinden sind, stark verzerrt.
Schon im 19. Jahrhundert wurden diese Zusammenhänge erkannt, aber erst Forschungen in der Mitte des 20. Jahrhunderts konnten diese Beobachtungen bestätigen und eine genaue Zuordnung nachweisen.
Der Begriff Homunculus ( übersetzt = Menschlein) bezeichnet eigentlich den künstlich erschaffenen Menschen. Aller Wahrscheinlichkeit nach wurde dieser Begriff eher scherzhaft für die Namensgebung verwendet

Die moderne und teure (!) Medizin blickt auf das körperliche Symptom und sucht nach einer Behandlungsmethode, um das Symptom zum Verschwinden zu bringen. Ihr Ausgangspunkt ist also der kranke Körper. Sie sucht nach einer Möglichkeit, das Problem zu lösen, nachdem eine „wohl-klingende“ Diagnose gestellt wurde. In manchen Fällen geben sich Patienten sogar mit der Diagnose zufrieden und akzeptieren es, ihre Beschwerden für die weitere Zukunft zu ertragen, weil sie jetzt endlich wissen, was die Ursache der Leiden ist. Doch nicht immer ist es so, dass es für Beschwerden, die nach Ansicht der Schulmedizin praktisch nicht oder nur sehr schwer zu kurieren sind, keinen naturheilkundlichen Ansatz für die Gesundung  gibt.

Ein Beispiel: Immer wieder hören Patienten, dass „eine verschobene Bandscheibe, aber momentan ist das Ganze noch nicht operationswürdig“ die Ursache ihrer Beschwerden sei. In der Mehrzahl der Fälle jedoch sind es Fehlstände im Beckenbereich, welche muskuläre Strukturen derart überstrapazieren, dass wegen der sich einstellenden Muskelverkrampfungen mit knöchernen Fehlstellungen Schmerzen im unteren Rückenbereich oder Becken erscheinen. Und nach Beseitigung der vorgefundenen orthopädischen Fehlhaltungen mittels Chiropraktik nebst muskulärer Entspannung sind die Schmerzen sehr häufig wie weggezaubert – die verrutschte Bandscheibe liegt aber noch immer an der gleichen Stelle. Der Schmerz ist aber nach kurzer Behandlungszeit weg – und das, obwohl vielleicht sogar nichtoperative Maßnahmen wie Krankengymnastik oder Physiotherapie – über längere Zeit praktiziert – keinen Erfolg gebracht hatten.

Steuerung des Organismus

Chiropraktiker bemühen sich, eine andere Sichtweise zu Beschwerden zu gewinnen. Sie vergleichen die Beschwerden mit dem Normalzustand und versuchen, die Behandlung entsprechend zu gestalten, denn Krankheit entsteht im Regelfall von innen oder aufgrund starker externer Einwirkungen. Das Ziel des Chiropraktikers ist es, die körpereigenen Regulationskräfte, welche stetig versuchen, den Zustand bestmöglicher Harmonie der Ebenen Körper, Seele und Geist – also Gesundheit – zu erhalten oder wieder herzustellen, wieder einzuschalten. Der Chiropraktiker optimiert durch Lösung der Blockaden das körpereigene Kommunikationssystem, um das einwandfreie Funktionieren des Körpers und seiner Organe wieder zu ermöglichen.

Die Zentrale dieses Selbstregulationssystems zur Optimierung der körperlichen Funktionen sitzt im Gehirn. Die Kommunikation zwischen Gehirn und Peripherie läuft immer in zwei Richtungen ab. Zum einen sendet das Gehirn Steuerbefehle in entfernte Teile des Körpers, zum anderen werden die Steuerbefehle aufgrund der Rückmeldungen aus der Körperperipherie generiert. Über sogenannte efferente (wegführende) Nervenbahnen werden Steuersignale des Gehirns zu den einzelnen Körperzellen / Geweben / Organen / Muskeln geschickt. Da diese Befehle auf einem Istzustand aufbauen, gibt es also noch eine afferente (hinführende) Nervenstrecke. Beide Kommunikationswege ziehen auf ihrem Weg zu ihren Empfängern durch Nervenschaltstellen – sogenannten Ganglien – hindurch. Ganglien sind Ansammlungen von Nervenzellkörpern im sogenannten peripheren NERVENSYSTEM.

Central_nervous_system

Zentrales Nervensystem
Zwischen des Wirbeln treten die Nervenstränge aus, über welche jede Funktion von Zellen, Geweben, Organen (auch Muskeln) gesteuert wird. Jeder austretende Nerv versorgt ein bestimmtes Körperareal und die sich in diesem Areal befindlichen Organe (segmentale Gliederung).
Die Nervenbahnen, welche über dem zweiten Brustwirbel austreten versorgen das Herz, der Magen wird von den Bahnen über dem 6. Brustwirbel gesteuert, die Blase kommuniziert mit dem Gehirn mittels der Nerven über dem dritten Lendenwirbel, usw..
Wirbelblockaden können die Leitfähigkeit der Nervenbahnen ganz empfindlich beeinträchtigen und Störungen im versorgten Areal und seinen Organen hervorrufen – und dabei müssen nicht einmal Schmerzen an der Wirbelsäule zu spüren sein.

Wird der Informationsfluss in irgendeine Richtung gestört, leidet die Normalfunktion des gesamten Regelkreises – und mit ihr die Funktionsfähigkeit des angesteuerten Körperareals oder Organs. Verschiebungen der Wirbel und starke muskuläre Verspannungen führen zu Einschränkungen der Leitungsqualität dieser Kommunikationsstränge, die an der Wirbelsäule aus- und eintreten, und bewirken eine Veränderung der gesendeten Information. Aufgrund verfälschter Istzustandsmeldungen sendet das Gehirn nicht die adäquaten Steuerbefehle. Die Folge sind (unbemerkte) Fehlfunktionen von Zellen / Geweben / Organen / Muskeln bis hin zu heftigen gesundheitlichen Problemen und chronischen Erkrankungen. Der Körper vermag im Regelfall jedoch über lange Zeit, die Störung relativ symptom- oder schmerzfrei zu gestalten. Ab einem bestimmten Moment allerdings sind die körpereigenen Ausgleichsmöglichkeiten erschöpft, und ab diesem Zeitpunkt treten echte Beschwerden auf, die dann primär eher nicht Fehlstellungen der Wirbelsäule zugeordnet und daher meist nicht ursächlich behandelt werden.

Gefahrenstelle Wirbelsäule

Der kritische Bereich in diesem Rückkopplungssystem ist die Stelle, wo der Nervenstrang an der Wirbelsäule austritt. Wirbelfehlstellungen verengen jedoch diesen Bereich und führen zu einem Dauerdruck auf Nervengewebe und Verspannungen muskulärer Strukturen. In der Folge wird dieser Bereich gereizt, und er beginnt sich langsam zu entzünden.

Wenn fehlstehende Wirbel und Blockaden des Nervensystems Auslöser von Beschwerden sein können, könnte es dann nicht Sinn machen, durch regelmäßige Justierungen unbemerkte Blockaden zu lösen? Dies wäre sicherlich keine schlechte Maßnahme zur Erhaltung der Gesundheit (s.a. GESUNDWERDEN)

Techniken aus verschiedenen Chiropraktikformen erlauben zudem eine Korrektur orthopädischer Probleme bei Patienten jeden Alters. Kinder zu korrigieren, macht wirklich Spaß, weil sie aufgrund der Jugend normalerweise fantastisch reagieren!

Vorbeugen ist besser als Heilen.
(Aus Frankreich)

 

Wichtig:


Inwieweit ich Fragen zu Krankheiten, deren Ursachen und Therapieansätze oder zu mir bekannten Therapeuten in Ihrer Wohnortnähe oder anderswo beantworte, lesen Sie bitte unter ANFRAGEN ZU THERAPEUTEN nach.


Ich bedanke mich für Ihr Verständnis!

HIER können Sie den Erstanamnesebogen downloaden oder ausdrucken.

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