Kinder Chiropraktik

Kinder-Chiropraktik für eine möglichst gute Entwicklung des Kindes

Chi­ro­prak­tik bei Kindern? Muss das sein? — kön­nten sich viele Eltern fra­gen. Bei einem zarten, kindlichen Kör­p­er die Anwen­dung von kraftvollen Impulsen – nicht vorstell­bar und wed­er von Eltern noch von mir gewün­scht. Daher ver­wende ich andere Tech­niken zur Justierung der kindlichen HWS. Diese Tech­niken kom­men ohne einen ziel­gerichteten Impuls aus, bewe­gen den Organ­is­mus aber trotz­dem dazu, die Sta­tik zu verän­dern. Dies sind die Tech­niken, wie ich sie nach der Beschrei­bung des all­ge­meinen chi­ro­prak­tis­chen Prinzips aufge­führt habe. Meine per­sön­lichen — wie auch die der Kinder — Favoriten sind die CHIRO-INSTRUMENT-TECHNIK (= CIT) und KST (Koren Spezif­ic Tech­nique). Die Chi­ro­prak­tik mit den For­men, wie ich sie ausübe, ist keine Heil­meth­ode, bei der rohe Gewalt aus­geübt wird.

Ab einem gewis­sen Alter spricht nichts dage­gen, auch bei Kindern den einen oder anderen Griff aus der Full Spine Chi­ro­prak­tik anzuwen­den. Prinzip­iell erfol­gt die Kor­rek­tur in dieser Tech­nik (durch einen Impuls wird der ganze Wirbel bewegt) in zwei Schrit­ten:

1.) Vorspan­nung
2. ) ziel­gerichteter Impuls

Nach der Vorspan­nung erfol­gt ein zarter Impuls, der wed­er von Erwach­se­nen noch von Kindern als belas­tend emp­fun­den wird. Natür­lich knackt es auch bei Kindern, wenn bei der FSST die Gelenk­flächen der Wirbel voneinan­der getren­nt wer­den. Das Knack­en – Krepi­ta­tion genan­nt – entste­ht, wenn der Flüs­sigkeits­film, der mit seinem Vaku­um die Gelenks­flächen bess­er aneinan­der haften lässt, sich in Form ein­er Gas­blase auflöst. Gle­ich­es passiert beispiel­sweise, wenn die Fin­gerge­lenke auseinan­der gezo­gen wer­den oder auch beim Abknick­en / Rotieren des Fußge­lenks, wie es jed­er schon ein­mal selb­st erfahren hat.

Sowohl Jun­gen wie Mäd­chen nehmen das Knack­en ganz sportlich auf und sind teil­weise echt begeis­tert, wenn sie das schmerzfreie Geräusch der Krepi­ta­tion vernehmen. “Cool” ist ein­er der Aus­drücke, die Kinder am häu­fig­sten gebrauchen.

Ich darf es noch ein­mal beto­nen, der in der Behand­lung von Kindern aus­geübte Druck ist nur ganz zart. Die Hal­testruk­turen bei Kindern sind noch nicht so sta­bil und fest wie bei Erwach­se­nen, daher reicht in der Regel ein Impuls mit geringer Kraft zur Kor­rek­tur.

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Migräne-Ther­a­pie im alten Ägypten
Selb­st Kinder haben schon Migräne oder heftige Kopf­schmerzen. Im alten Ägypten hat man Betrof­fe­nen ein kleines Krokodil mit Kräutern im Maul auf den Kopf gebun­den.
Mod­erne Chi­ro­prak­tik set­zt an den Ursachen an. Diese sind oft kindliche Unfälle. Ger­ade Kinder reagieren auf chi­ro­prak­tis­che Behand­lun­gen beson­ders gut.

Ger­ade Kinder gehören nach meinem Dafürhal­ten zu dem Kreis der Per­so­n­en, die am meis­ten von chi­ro­prak­tis­chen Behand­lun­gen prof­i­tieren kön­nen, denn die Wirbel­säule als Beschw­er­den verur­sachen­des Organ wird nur allzu sehr ver­nach­läs­sigt.

Gefahren für die Halswirbelsäule (HWS)?

Auch wenn liebe Mit­bürg­er meinen, vor der Chi­ro­prak­tik war­nen zu müssen, die Gefahr liegt nicht in der chi­ro­prak­tis­chen Behand­lung (siehe auch sie Seit­en zur CIT, MODERNE AMERIKANISCHE CHIROPRAKTIK), die Gefahr liegt in den kleinen täglichen Unfällen, denen lei­der allzu oft nicht die Bedeu­tung zugemessen wird, die sie ver­di­en­ten.

Mit etwas Pech kann der Lei­densweg eines Kindes schon mit der Geburt begin­nen. Selb­st bei ein­er nor­malen Geburt kann der Sitz der Hal­swirbel lei­den, bei Kaiser­schnit­ten oder Zan­genge­burten ist mein­er Mei­n­ung nach die Gefahr der Schädi­gung der Hal­swirbel­säule weitaus höher.

Der Kopf des Kindes ist im Ver­gle­ich zum restlichen Kör­p­er “überdi­men­sion­iert” und kann von den Hal­testruk­turen der HWS erst mit ca. 3 Monat­en ange­hoben und ab einem Alter von etwa 6 Monat­en oben gehal­ten wer­den. Wegen der geburtlichen Schwäche der Musku­latur und der von der Natur gewoll­ten Ver­schieb­barkeit knöch­ern­er Ele­mente zum Zeit­punkt der Geburt kann der Zug am Kör­p­er des Kindes bei Kaiser­schnitt oder Zan­genge­burt Fehlstel­lun­gen der oberen HWS her­vor­rufen.

Dies wurde mir in dem Moment bewusst, als ich im Fernse­hen eine Kaiser­schnittge­burt sah: Das Baby wurde mit den Füßen voran aus dem Bauch geholt. Doch dann legte sich die Bauchdecke um den Hals, baute einen offen­sichtlich deut­lichen Wider­stand für das Hin­durch­gleit­en des Kopfes auf und brachte den Geburtsvor­gang ins Stock­en. Da half nur ein etwas noch kräftiger­er Zug, der let­ztlich mit einem deut­lichen Plopp von Erfolg gekrönt war, nach­dem der Kopf des Säuglings gegen den Wider­stand der sich schließen wol­len­den Bauchdecke aus dem Bauch gezo­gen wurde.

Wenn Sie bei youtube den Begriff „Cesar­i­an sec­tio“ eingeben, wer­den Sie etliche Videos find­en, in denen bei der Geburt das Kind durch Zug am Kopf aus die Welt gebracht wer­den. Auf­grund der Insta­bil­ität der Hal­testruk­turen beste­ht eine große Gefahr, dass dabei HWS-Struk­turen dauer­haft aus dem Lot ger­at­en und Block­aden in den Kopfge­lenken her­vorgerufen wer­den.

Die möglichen Auswirkun­gen ein­er block­ierten HWS habe ich auf den Seit­en ATLASKORREKTUR und ADS/ADHS UND LERNSTÖRUNGEN aus­führlich beschrieben. Und ein block­iert­er Atlas / block­ierte HWS kann auch zu ein­er KRYPTOPYRROLURIE oder Mikro­nährstoff­man­gel führen, dessen mögliche Auswirkun­gen (nur eine Auswahl) ich auf der Seite ORTHOMOLEKULARE MEDIZIN beschrieben habe.

Als Eltern­teil wird Ihnen vielle­icht die eine oder andere Sit­u­a­tion – wie oben beschrieben oder ähn­lich – vor ihrem geisti­gen Auge erscheinen. Da dürfte es Ihnen wie fast allen Eltern erge­hen. Es gibt eine chri­o­prak­tis­che Studie mit einem Ergeb­nis, das betrof­fen macht:

Über 80% der 6-jähri­gen Kinder besitzen eine Atlas­block­ade. 4 von 5 Kindern haben zum Zeit­punkt ihrer Ein­schu­lung eventuell ein Prob­lem mit der Durch­blu­tung des Gehirns oder vielle­icht einen Mikro­nährstoff­man­gel auf­grund von HWS-Prob­le­men. Ein­er der bei­den Fak­toren kann schon reichen, um die geisti­gen Fähigkeit­en deut­lich zu reduzieren. Warum das Kind in eini­gen Bere­ichen exzel­lente Leis­tun­gen erbrin­gen kann, in anderen jedoch trotz eifriger Pauk­erei und Wil­len­sanstren­gun­gen kläglich ver­sagt, bleibt vie­len Eltern ein Rät­sel. Hier kön­nte eine Kor­rek­tur ein­er Atlas­block­ade und aller Fehlstel­lun­gen der HWS die Weichen für die gute zukün­ftige Entwick­lung stellen.

 

Potential verschenkt!

Und hier kön­nte eine Unter­suchung der HWS-Struk­turen eventuell Klarheit ver­schaf­fen. Und sie kön­nte auch Klarheit ver­schaf­fen, warum z.B. eine alleinige homöopathis­che Behand­lung über län­gere Zeit nicht zum Erfolg geführt hat­te oder auch Nahrungsergänzungsmit­tel nicht erfol­gre­ich in den Gehirn­stof­fwech­sel ein­greifen kon­nten. Lei­der wer­fen Eltern nach län­ger­er naturheilkundlich­er Ther­a­pie die Flinte aus Unzufrieden­heit ins Korn und geben dem Kind bei entsprechen­der Symp­to­matik Psy­chophar­ma­ka, obwohl sie eigentlich etwas dage­gen haben, ihrem Kind bewusst­seinsverän­dernde Dro­gen zu geben (siehe auch ADS/ADHS  LERNSTÖRUNGEN und NETZWERK ZUR BEHANDLUNG VON LERNSTÖRUNGEN IN NORDBAYERN.)

Doch man­gels Wis­sen an Alter­na­tiv­en bleibt ihnen dann kein Ausweg. Vielle­icht kann das Lesen dieser Seite zu neuen Per­spek­tiv­en ver­helfen…

Doch auch Beschw­er­den wie kindlich­es Rheuma, Haut­prob­leme, Kopf­schmerzen, wiederkehrende Infek­tio­nen im HNO-Bere­ich, Ober­bauchbeschw­er­den bei Schülern, Schlaf­störun­gen, Darmbe- schw­er­den usw. kön­nen in der ober­sten HWS ihren Aus­lös­er besitzen. Die Behand­lung der Wirbel­säule kann bei Kindern eine pro­phy­lak­tis­che Maß­nahme darstellen, um das Risiko für größere Beschw­er­den in der Zukun­ft zu min­imieren, wie sie durch kindliche Unfälle oder sportliche Betä­ti­gun­gen entste­hen kön­nen.

Eine Behand­lung sollte immer unter einem ganzheitlichen Aspekt erfol­gen und sich nicht nur auf einen einzi­gen Griff zur Kor­rek­tur der HWS-Struk­turen beschränken. Falls nicht alles aus ein­er Ther­a­peuten­hand emp­fan­gen wer­den kann, muss eben der Besuch mehrerer Ther­a­peuten ins Auge gefasst wer­den. Mein­er Ein­schätzung nach stellt eine Block­ade ober­er HWS-Struk­turen einen Stör­fak­tor allerersten Grades dar und kann die Funk­tion des Organ­is­mus zur Selb­streg­u­la­tion sein­er Funk­tio­nen deut­lichst beein­trächti­gen. Die Lösung block­iert­er Struk­turen kann auch der Schlüs­sel zum Erfolg sein, der anderen Ther­a­pi­en ein besseres Wirken ermöglicht.

Kinder sind nur ein Segen für die Eltern, wenn die Eltern der Segen für die Kinder sind.
(aus Asien)

Wichtig:


Inwieweit ich Fra­gen zu Krankheit­en, deren Ursachen und Ther­a­piean­sätze oder zu mir bekan­nten Ther­a­peuten in Ihrer Wohnort­nähe oder ander­swo beant­worte, lesen Sie bitte unter ANFRAGEN ZU THERAPEUTEN nach.


Ich bedanke mich für Ihr Ver­ständ­nis!

HIER kön­nen Sie den Erstanam­ne­se­bo­gen down­load­en oder aus­druck­en.

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