Allergien und Histamin

Allergien und Histamin — Schleimhautaufbau und die Verstoffwechselung und Abbau von Histamin sind ganz wichtige therapeutische Aspekte

Bis zu 25% der europäis­chen Bevölkerung sind von Allergien (allos = anders, ergos = Arbeit, Werk, also das Ergeb­nis, was durch einen anderen Stoff her­vorgerufen wurde) betrof­fen, das sind etwa 80 Mil­lio­nen Men­schen, die Prob­leme damit haben, wenn fremde Stoffe, die eigentlich nichts im Organ­is­mus zu suchen haben, die Bar­riere Schleimhaut über­winden und aller­gis­che Symp­tome entwick­eln — vom ein­fachen Heuschnupfen bis zum Asth­ma bronchiale (= Atem­not). Und die Anzahl der Allergik­er hat vor allem in den let­zten Jahrzehn­ten drama­tisch zugenom­men.

Die Behand­lung aller­gis­ch­er Symp­tome erfol­gt gerne mit so genan­nten Anti­his­t­a­mini­ka (Anti = gegen, His­t­a­min = Hor­mon, welch­es bei aller­gis­chen Symp­tomen aus­geschüt­tet wird), also Stof­fen, welche einem Konzen­tra­tionsanstieg von His­t­a­min ent­ge­gen­wirken. His­t­a­min wird von einem bes­timmten Zell­typ aus­geschüt­tet, um an der Abwehr kör­per­fremder Stoffe mitzuwirken.

Eine Allergiebe­hand­lung kann ganz ein­fach oder frus­tri­erend — für Ther­a­peut und Patient gle­icher­maßen — sein, denn die Aus­prä­gun­gen und Reak­tio­nen kön­nen unter­schiedlich aus­fall­en. Es gibt ver­schiedene Allergi­etypen, aber an dieser Stelle soll nicht weit­er darauf einge­gan­gen wer­den. Auf dieser Seite soll ein­fach und ver­ständlich Grund­sät­zlich­es zum Kom­plex der Allergien dargestellt wer­den.

Allergieformen

Allergisch bedingter Ausschlag am Rücken Diese Form von Hautausschlägen können einen quälenden Juckreiz verursachen. Antihistaminika und Cortison können in der Akutsymptomatik Linderung verschaffen.

Aller­gisch bed­ingter Auss­chlag am Rück­en
Diese Form von Hau­tauss­chlä­gen kön­nen einen quälen­den Juck­reiz verur­sachen. Anti­his­t­a­mini­ka und Cor­ti­son kön­nen in der Akut­symp­to­matik Lin­derung ver­schaf­fen.

  • Heuschnupfen (= Polli­nosis)
  • Hausstaubal­lergie
  • Mil­be­nal­lergie
    • Weizenal­lergie
    • Hüh­nerei­weißal­lergie und
    • Milchal­lergie

Zweitrangig zeigen sich meis­tens:

  • Zusatzstoffe ver­schieden­ster Art
  • Kon­servierungsstoffe
  • andere Lebens­mit­tel wie Nüsse usw.
  • Tier­haar­al­lergie
  • Kon­tak­tal­lergie
  • Schim­melpilza­l­lergie
  • Son­nenal­lergie
  • Insek­ten­stichal­lergie
  • Pol­lenal­lergie
  • u.a.m
  • Lebens­mit­te­lal­lergie
  • Vor allem sind es die 3 oben aufge­führten großen Lebens­mit­tel, welche bei Allergi­etes­tun­gen sich erstrangig behand­lungswürdig zeigen.

Bekannte Behandlungsmöglichkeiten (Auswahl)

  • KLASSISCHE HOMÖOPATHIE:
    Es kann sein, dass ein paar homöopathis­che Glob­u­lis zur Besei­t­i­gung der Beschw­er­den aus­re­ichen, es kann aber auch sein, dass trotz sorgfältig­ster Wahl auch der Wech­sel zu immer anderen Mit­teln der Homöopathie keinen wirk­lich pos­i­tiv­en Fortschritt in der Behand­lung der aller­gis­chen Symp­to­matik bringt. Oft lassen sich glück­licher­weise Aktusymp­tome eines Heuschnupfens jedoch gut damit in den Griff bekom­men.
  • Akupunk­tur:
    Eben­so kann eine Behand­lung mit Akupunk­tur schnellen, mäßi­gen oder keinen Erfolg zeit­i­gen
  • Kine­si­olo­gie:
    Es kann sein, dass durch das Allegiek­lopfen der Kine­si­olo­gie (kineo = bewe­gen, Logos = Wort, Rede, Sinn Wis­senschaft; ein Muskel­testver­fahren) die Allergiesen­si­bil­ität pos­i­tiv verän­dert wer­den kann, ja sich sog­ar zumin­d­est auf auf bes­timmte Aller­gene (Beze­ich­nung für den Stoff, auf den ich aller­gisch bin) sich mit etwas Glück total ver­liert.
  • Biores­o­nanzther­a­pie:
    Die Biores­o­nanzther­a­pie als ein Ver­fahren, welch­es kör­pereigene Schwingun­gen mod­uliert und mit speziellen Han­delek­tro­den dem Patien­ten sowohl die kör­pereige­nen wie auch die Schwingun­gen des Aller­gens zurück­gibt. Was hier­bei genau passiert, ist jedoch unklar. Bei der Biores­o­nanzther­a­pie (bios = Leben; res­onare = wieder­schwin­gen, wiedertö­nen) zeigt sich oft eine Besserung der Symp­to­matik, ein gän­zlich­es Ver­schwinden der aller­ge­nen Bere­itschaft bleibt oft aus. Daher wer­den häu­fig nach ein­er Rei­he von Löschun­gen rel­a­tiv sel­tene und auch exo­tis­che Aller­gene aus­getestet.
    Wie bei allen Ther­a­piefor­men gibt es hier ein großes Lager an zufriede­nen und unzufriede­nen Patien­ten. Per­sön­lich hat­te ich den Ein­druck, dass die Allergien auf eine andere Ebene ver­schoben wer­den, deshalb habe ich mein Biores­o­nanzgerät nach eini­gen Jahren wieder verkauft. Der Grund: Bei einem Patien­ten mit geglück­ter Allergielöschung haben ein paar Glob­u­li das alte Beschw­erde­bild wieder auf­flam­men lassen. Für mich ein Beweis, dass die KLASSISCHE HOMÖOPATHIE viel tiefer in die Kör­per­reg­u­la­tion ein­greift, und die Biores­on­azther­a­pie unter dem ganzheitlichen Aspekt weniger aus­richt­en kann.
  • Auch bei anderen Heil­ver­fahren gerne das gle­iche Prob­lem auf: Die Symp­to­matik kann oft­mals nur gelin­dert aber nur sehr schw­er geheilt werden.

Eine Allergie ist mein­er Mei­n­ung nach als eine Störung im Gesam­tor­gan­is­mus zu ver­ste­hen. Im Regelfall tritt sie nicht ohne eine entsprechende Kranken­vorgeschichte auf. Daher wird in der ganzheitlichen Sicht klar, dass die Entwick­lung aller­gis­ch­er Symp­tome nichts anderes ist als der verge­bliche Ver­such des Organ­is­mus, (meist über Jahre hin­weg) ein­er­seits das Fortschre­it­en ein­er chro­nis­chen Grund­störung aufzuhal­ten und ander­er­seits wieder ins gesund­heitliche Lot zurück­zufind­en. Der Zeitraum eines der­ar­ti­gen Prozess­es kann sich von weni­gen Jahren bis hin zu Jahrzehn­ten erstreck­en. So ist es ver­ständlich, warum ein­er­seits schon Kleinin­der aller­gis­che Symp­tomen entwick­eln, ander­er­seits Erwach­sene erst jen­seits von 40 in aller­gisch bed­ingte Beschw­erde­bilder auf­bauen. Der Organ­is­mus ist ein­fach ab einem bes­timmten Moment nicht mehr fähig, seine reg­ulären Funk­tio­nen aufrecht zu erhal­ten.

Ein Fak­tor ist bei ein­er Allergie immer vorhan­den: Es sind die Schleimhäute, welche ihrer natür­lichen Bar­ri­ere­funk­tion nicht mehr richtig nachkom­men kön­nen, denn Schleimhäute dienen ein­er­seits zur Auf­nahme von Nährstof­fen und Medika­menten (vor allem im Darm) ander­er­seits ver­hin­dern sie durch ihre Struk­tur, dass fremde Stoffe ab ein­er bes­timmten Größe nicht mehr den Weg in den Organ­is­mus find­en kön­nen. Und genau diese Fähigkeit haben die Schleimhäute ver­loren.

Jet­zt gelan­gen fremde Stoffe und Lebens­mit­tel (in ein­er Größe, wie sie nor­maler­weise nicht aufgenom­men wer­den kön­nen) über die Schleimhaut­bar­riere hin­weg in den Kör­p­er. Das Immun­sys­tem iden­ti­fiziert diese Stoffe als Fremd­kör­p­er. Dies geschieht auch bei dem großstof­flichen Lebens­mit­tel, welch­es der Organ­is­mus nur in seine kle­in­sten Bestandteile zer­legt ken­nt — in dieser Stof­f­größe aber bis­lang unbekan­nt ist und jet­zt nichts anderes als einen Fremd­kör­p­er darstellt, der den gesund­heitlichen Zus­tand schädi­gen kön­nte. Und so mobil­isiert das Abwehrsys­tem seine Polizis­ten, um die ungeliebten Ein­drin­glinge loszuw­er­den. Teil dieses Polizeiein­satzes ist His­t­a­min, eine Sub­stanz, welche die Eigen­schaften eines Boten­stoffes und eines Hor­mons besitzt.

Die Rolle des Histamins

Chemische Struktur von Histamin Die Umwandlung aus der Aminosäure Histidin in Histamin ist abhängig vom Vorhandensein bestimmter Mikronährstoffe, die auch wiederum die Höhe der Histaminspiegel stark beeinflussen können. Mikro- nährstoffe können - therapeutisch eingesetzt - ein wertvoller Baustein in der Behandlung von Allergien sein.

Chemis­che Struk­tur  His­t­a­min
Die Umwand­lung aus der Aminosäure His­tidin in His­t­a­min ist abhängig vom Vorhan­den­sein bes­timmter Mikro­nährstoffe, die auch wiederum die Höhe der His­t­a­min­spiegel stark bee­in­flussen kön­nen. Mikro­nährstoffe kön­nen — ther­a­peutisch einge­set­zt — ein wertvoller Baustein in der Behand­lung von Allergien sein.

His­t­a­min ist der große Übeltäter bei aller­gis­chen Reak­tio­nen, denn es ist ver­ant­wortlich für das Auftreten der ver­schieden­sten Beschw­er­den wie z.B. den häu­fig quälen­den Juck­reiz, der dadurch entste­ht, dass His­t­a­min Blut­ge­fäße und Gewebe durch­läs­siger macht. Über­haupt besitzt es enorm wichtige Ein­flüsse auf viele andere Kör­per­funk­tio­nen. An dieser Stelle sei jedoch nur seine Rolle im Ablauf aller­gis­ch­er Geschehen kurz umris­sen. Wichtig ist zu wis­sen, dass His­t­a­min auf Abwehrzellen ein­wirkt und so seinen Teil dazu beiträgt, Entzün­dung­sprozesse aufrecht zu erhal­ten.

Der Organ­is­mus stellt His­t­a­min aus der Aminosäure (= kle­in­ster Baustein der Eiweiße) His­tidin her. Dazu benötigt er ver­schiedene kle­in­ste Baustoffe wie Vit­a­mine usw.. Der Abbau erfol­gt über ein Enzym (Eiweißkör­p­er, welch­er chemis­che Reak­tio­nen und Umwand­lung­sprozesse ein­leit­et), welch­es wiederum nur abhängig von Vit­a­mi­nen und anderen Mikro­nährstof­fen seine Funk­tion erfüllen kann. Zu wenige dieser kleinen Helfer­lein bedeutet ganz ein­fach zu wenig Abbau von His­t­a­min z.B. im Darm. Bei einem Überange­bot von His­t­a­min im Darm­trakt kön­nen Unverträglichek­itssymp­tome (= allergiear­tig) von Lebens­mit­teln auftreten.
Der Grund für eine Lebens­mit­telun­verträglichkeit ist jet­zt nicht die echte Allergie, es ist eine Allergie, welche durch ein Überange­bot an His­t­a­min vorge­gaukelt wird. Daher kommt ein­er aus­re­ichen­den Ver­sorgung mit Mikro­nährstof­fen aus dem Bere­ich der ORTHOMOLEKULAREN MEDIZN höch­ste Bedeu­tung zu, will man Unverträglichkeit­en von Lebens­mit­teln begeg­nen, die mit zu hohen His­t­a­min­werten im Darm zusam­men­hän­gen. Der Verzicht auf die unverträglichen Lebens­mit­tel ist eine Möglichkeit, den Prob­le­men zu begeg­nen. Doch die Inden­ti­fika­tion, welch­es Nahrungsmit­tel genau jet­zt die Darmbeschw­er­den verur­sacht hat, fällt nicht immer leicht und ist manch­mal sog­ar unmöglich. Ein Grund kön­nte sein, dass die Höhe der His­t­a­minkonzen­tra­tion im Darm auch schwankt. Kon­se­quenter­weise muss die Ther­a­pie der­art gestal­tet sein, dass der His­t­a­minab­bau opti­miert wird, das wäre die andere Möglichkeit, den Prob­le­men zu begeg­nen.

Aber es gibt noch eine weit­ere Quelle, welche für ein Überange­bot an His­t­a­min ver­ant­wortlich sein kann: der Darm. Ein Kip­pen der Darm­flo­ra kann zu einem Überange­bot His­t­a­min pro­duzieren­der Keim führen. Dazu gehören beispiel­weise E. coli (Escherichia coli), ein Stäbchen­bak­teri­um, oder Heli­cobac­ter pylori, ein Keim der sich vorzugsweise im Magen aufhält. Heli­cobac­ter pylori kann über Magen­säure neu­tral­isieren und sehr viele Magenbeschw­er­den verur­sachen — bis hin zum Maa­genkrebs. Über eine DARMSANIERUNG beste­ht die Möglichkeit, die Darm­flo­ra wieder zu nor­mal­isieren. Doch dies ist in aller Regel ein länger­fristiger Prozess.

Allergie und Mögliche Begleiterkrankungen

8 Monate alter Junge mit atopischer DermatitisAtopische Dermatitis ist eine andere Bezeichnung für Neurodermitis. Das Bild wurde von der amerikanischen Gesundheitsbehörde (CDC) dem allgemeinen Gebrauch zur Verfügung gestellt. Dieser Junge hat eine atopische Dermatitis entwickelt, indem er sich von seinem Geschwisterchen, welches kurz zuvor gegen Pocken geimpft wurde, angesteckt hatte (Angabe des CDC).

8 Monate alter Junge mit atopis­ch­er Der­mati­tis
Atopis­che Der­mati­tis ist eine andere Beze­ich­nung für Neu­ro­der­mi­tis. Das Bild wurde von der amerikanis­chen Gesund­heits­be­hörde (CDC) dem all­ge­meinen Gebrauch zur Ver­fü­gung gestellt. Dieser Junge hat eine atopis­che Der­mati­tis entwick­elt, indem er sich von seinem Geschwis­terchen, welch­es kurz zuvor gegen Pock­en geimpft wurde, angesteckt hat­te (Angabe des CDC).

Oft­mals sind Allergien nicht das einzige gesund­heitliche Prob­lem dieser Men­schen. Sie kön­nen typ­is­cher­weise noch mehrere Erkrankun­gen auf­führen, welche sie seit langer Zeit quälen oder auch erst in jün­ger­er Zeit hinzugekom­men sind:

  • Defizite des Immun­sys­tems, wofür in hohem Maße Defizite des Mikro­nährstoffhaushalts ver­ant­wortlich gemacht wer­den kön­nen
  • Prob­leme der Haut, die gerne trock­en ist und zu Ekze­men (Auss­chlä­gen) neigt, deren Aus­prä­gung auch stark mit der Nahrungsauf­nahme zusam­men­hän­gen kann. In schlimm­ster Form zeigen sich Haut­prob­leme als Neu­ro­der­mi­tis, deren Juck­at­tack­en Men­schen schi­er in den Wahnsinn treiben kön­nen.
    Eine zweite Hauterkrankung kann auch mit ein­er Allergi­etendenz verknüpft sein: Die Schup­pen­felchte (= Pso­ri­a­sis), gekennze­ich­net durch schup­pige Prozesse mit den typ­is­chen, sog­ar leicht erhabenen, roten Fleck­en der Haut.
  • Beim Asth­ma bronchiale, ein­er Erkrankung der Lunge mit hochgr­a­di­ger Atem­not bewirken Aller­gene eine Verkramp­fung der Atemwege und Bläschen in der Lunge (an dieser Reak­tion ist u.a. auch His­t­a­min beteiligt) sowie Ein­schränkun­gen der Lun­gen­funk­tion und des Atemvol­u­mens bis hin zum Erstick­ungstod. Die kon­ven­tionelle Ther­a­pie set­zt nicht an der Ursache an, sie beste­ht haupt­säch­l­kich darin, Medika­mente, welche die Atemwege erweit­ern und die Schleimhäute abschwellen, zu verabre­ichen.

    Was bei einem Asthmaanfall passiertDie Atemwege (Airway) sind von Muskeln (Muscle) umgeben. Die Lungenbläschen (Air sacs) sind für den Gasautausch (Sauerstoffaufnahme - Kohlendioxidabgabe) zuständig. Vor einem Asthmaanfall (Before an asthma episode) stellt sich das System normal dar. Nach einem Astmaanfall (After an asthma episode) ist zu erkennen, dass die Muskeln durch Kontraktion die Atemwege verengen (muscels around the airway contract), was den Gasaustausch sowie das Ein- und Ausatmen alleine schon deutlich einschränkt, die zusätzliche Schleimproduktion (Airways fill with mucus) erschwert durch eine weitere Verkleinerung des Durchmessers die Atmung zusätzlich und ist sich als rasselndes Geräusch bei der Atmung hörbar. Im schlimmsten Falle kann der Patient bei einem Asthmaanfall ersticken.

    Was bei einem Asth­maan­fall passiert
    Die Atemwege (Air­way) sind von Muskeln (Mus­cle) umgeben. Die Lun­gen­bläschen (Air sacs) sind für den Gasautausch (Sauer­stof­fauf­nahme — Kohlen­diox­id­ab­gabe) zuständig. Vor einem Asth­maan­fall (Before an asth­ma episode) stellt sich das Sys­tem nor­mal dar.
    Nach einem Ast­maan­fall (After an asth­ma episode) ist zu erken­nen, dass die Muskeln durch Kon­trak­tion die Atemwege veren­gen (muscels around the air­way con­tract), was den Gasaus­tausch sowie das Ein- und Ausat­men alleine schon deut­lich ein­schränkt, die zusät­zliche Schleim­pro­duk­tion (Air­ways fill with mucus) erschw­ert durch eine weit­ere Verkleinerung des Durchmessers die Atmung zusät­zlich und ist sich als ras­sel­ndes Geräusch bei der Atmung hör­bar. Im schlimm­sten Falle kann der Patient bei einem Asth­maan­fall erstick­en.

Nahrungsmit­te­lal­lergien, welche nicht vor­getäuscht sind, son­dern darauf beruhen, dass Nahrungsmit­tel in ein­er Größe die Schleimhaut passieren, wie es nor­maler­weise nicht geschehen kann. Hier muss der ther­a­peutis­che Ansatz darauf abzie­len, dem Kör­p­er die Mate­ri­alien zur Ver­fü­gung zu stellen, welche für einen guten Schleimhau­tauf­bau benötigt wer­den. Ein wichtiger Teil des Ther­a­piepro­gramms sollte die Gesun­dung der Darm­flo­ra (siehe auch ORGAN DARMDARMSANIERUNG und SCHWERMETALLE) sein.

  • Mul­ti­ples chemis­ches Syn­drom (MCS) als Aus­druck ein­er starken Empfind­lichkeit auf Stoffe, die der chemis­chen Indus­trie entsprun­gen und nicht mehr aus unser­er Umwelt wegzu­denken sind. Ent­gif­tungs­maß­nah­men und Verbesserun­gen der Stof­fwech­selleis­tung (siehe auch ORGAN LEBER, ORTHOMOLEKULARE MEDIZN) soll­ten ganz oben auf der Liste möglich­er Ther­a­piebe­mühun­gen ste­hen
  • Darmerkrankun­gen wie Col­i­tis ulze­rosa oder Mor­bus Crohn (bei­des Entzün­dungskrankheit­en des Darms) sind oft verge­sellschaftet mit aller­gis­chen Ten­den­zen. Hier führen die Darmerkrankun­gen zu einem Teufel­skreis: Auf­grund der Dar­mentzün­dung und ein­er geschädigten Darm­flo­ra sinkt das Ver­mö­gen, Mikro­nährstoffe aufzunehmen, was wiederum dazu führen kann, dass der Auf­bau der Darm­schleimhaut lei­det, usw.. Siehe DARMSANIERUNG
  • Bei der Fruc­to­sein­tol­er­anz wird der Fruchtzuck­er aus Obst und Gemüse nur schlecht ver­tra­gen. Gründe hier­für kön­nen sein:
    • Enzymde­fiz­it, wodurch Fruchtzuck­er nicht adäquat umge­wan­delt wird und sich Fruchtzuck­er in ein­er bes­timmten Form, welche Beschw­er­den wie Zit­tern, Schwindel, Übelkeit, Ober­bauch­schmerzen u.a.m. her­vor­rufen kann, ablagert wird.
    • Störun­gen der Regelung des Blutzuck­er­spiegels, weil die Umwand­lung von Fruk­tose in Glukose (Ein­fachzuck­er) nicht aus­re­ichend genug stat­tfind­et. Ther­a­peutisch kann die ORTHOMOLEKULARE THERAPIE hier Lösun­gen anbi­eten, um Fruc­tose wieder ver­tra­gen zu kön­nen.
    • Es gibt auch eine ange­borene Fruc­to­sein­tol­er­anz. Hier muss die Nahrung frei von Fruc­tose (Fruchtzuck­er) bleiben
    • Ungenü­gende Bil­dung der Trans­porter­stoffe für Fruc­tose im Darm. Hier müsste der Hor­mon­sta­tus gek­lärt wer­den, da die Bil­dung der Trans­porter­stoffe für Fruc­tose im Darm hor­mon­ab­hängig erfol­gt
    • Verän­derung der Zusam­menset­zung der Darmkeime. Wenn schon genü­gend Fruc­tose im Blut vorhan­den ist, sinkt deren Auf­nah­me­quote durch den Darm. Dambak­te­rien wie auch Can­di­da albi­cans, ein Pilz, der im Darm bei über­mäßiger Ver­mehrung sehr schädlich wirkt, wan­deln die Fruc­tose dann in kurzket­tige Fettsäuren, Wasser­stoff und Kohlen­diox­id um. Die Folge kön­nen ein Reiz­darm, Durch­fall, Darmkränpfe und (eingek­lemmte) Blähun­gen sein.

Histaminintoleranz

ErdnüsseErdnüsse besitzen ein hohes allergenes Potential. Für viele Allergiker können schon kleineste Mengen als Zusatzstoffe in der Nahrung bei entsprechender Disposition tragische Konse- quenzen besitzen - von simplen Unverträg- lichkeitsreaktionen bis hin zum Asthmaanfall.

Erd­nüsse
Erd­nüsse besitzen ein hohes aller­genes Poten­tial. Für viele Allergik­er kön­nen schon kleineste Men­gen als Zusatzstoffe in der Nahrung bei entsprechen­der Dis­po­si­tion tragis­che Kon­se­quen­zen besitzen — von sim­plen Unverträglichkeit­sreak­tio­nen bis hin zum Asth­maan­fall.

Sie verur­sacht bei etwa 5% der Erwach­se­nen und sog­ar ca. 15% der Asth­matik­er die Beschw­er­den, ist also gar nicht so sel­ten. Typ­is­che Symp­tome sind:

  • Beschw­er­den der Atemwege bis hin zu asth­ma­tis­ch­er Asuprä­gung
  • Prob­leme der Schleimhäute der Nase bis hin zum chro­nis­chen Schnupfen
  • Herzrhyth­musstörun­gen
  • Erschöp­fungs­ge­fühl
  • starke Müdigkeit
  • niedriger Blut­druck mit Kreis­laufin­sta­bil­ität
  • Lebens­mit­telun­verträglichkeit­en
  • Beschw­er­den im Magen-, Darm­bere­ich mit Durch­fall, Blähun­gen, Auftrei­bung des Bauch­es
  • Symp­tome der Haut der ver­schieden­sten Art (siehe oben), auch mit Quad­del­bil­dung mit heftig­stem Juck­en und Kratzat­tack­en

Die Beschw­er­den entste­hen durch

  • eine ver­mehrte Freiset­zung gespe­icherten His­t­a­mins wie z.B. durch Alko­hol, Medika­mente, gewisse Rönt­genkon­strast­mit­tel
    ver­min­derten His­t­a­minab­bau. Weit­er oben schon beschrieben. Inter­es­sant ist, dass die Enzy­mak­tiv­ität zum His­t­a­minab­bau auch von ver­schiede­nen Medika­menten ver­ringert wer­den kann. Dies sind auch Medika­mente, wie sie zur Dauer­be­hand­lung bei Kindern schon einge­set­zt wer­den
  • Verzehr von Speisen mit einem hohen His­t­a­minge­halt. Dies sind vor allem Nahrungsmit­tel, welche über mikro­bielle Aktiv­itäten einen Rei­fung­sprozess erfahren haben (Sauer­kraut, Käse, Sala­mi, Rotwein, Essig, Kon­ser­ven, gewisse Obst­sorten, gewisse Süßigkeit­en und Naschereien u.a.m). Patien­ten ver­suchen her­auszufind­en, welche Nahrungsmit­tel für sie unverträglich sind. Doch nicht jedes Lebens­mit­tel ist an jedem Tag gle­ich unverträglich, da auch der His­t­a­min­sta­tus nicht jeden Tag gle­ich ist. So kom­men sie doch wieder ins Zweifeln und schränken sich mit ihrer Ernährung immer mehr ein.
  • eine Über­pro­duk­tion von His­t­a­min (= His­tadelie), was auf einen Man­gel oder ein Ungle­ichgewicht gewiss­er Mikro­nährstoffe zurück­zuführen ist. Dieser davon betrof­fene Per­so­n­enkreis weit gerne eine Ten­denz zu zwang­haftem Ver­hal­ten auf, besitzt eine große Gedanken­fülle u.a.m.
  • Unter­pro­duk­tion von His­t­a­min (= Histape­nie). Auch hier muss die Mikro­nährstoff­bal­ance wieder­hergestellt wer­den. Die Symp­tome zeigen sich vor allem im psy­chis­chen Bere­ich von Ein­bil­dun­gen bis zur Über­erregth­eit bis hin zu Äng­sten. Diese Patien­ten sind gerne übergewichtig und lei­den unter schlecht­en Zäh­nen.

 Das Ohr ist aller­gisch für Worte, die nicht aus dem Herzen kom­men.

(Unbekan­nt)

Schlussbemerkung

Der ganze Kom­plex Allergie / His­t­a­min / aller­gis­che Reak­tion / Diag­nose / Behand­lung ist höchst span­nend, da die Aus­prä­gung der aller­gis­chen Symp­to­matik mehrere Fak­toren als Ursache besitzen kann. So kön­nen erniedrigte His­t­a­min­spiegel ähn­liche Beschw­er­den bere­it­en wie zu hohe. Eine gute Diag­nos­tik und eine genaue Befra­gung der Entwick­lung der Symp­to­matik kann schon klare Hin­weise geben, worauf sich die gesund­heitliche Störung aufge­baut haben kön­nte.

Der Behand­lung muss eine gute Diag­nos­tik voraus­ge­hen und selb­stver­ständlich darauf auf­bauen. In der Behand­lung selb­st spie­len die Gabe von Stof­fen aus der ORTHOMOLEKULAREN MEDIZIN und eine sorgfältige DARMSANIERUNG für mich die große Rolle. Orto­moleku­lare Stoffe sind auch ther­a­peutisch ein­set­zbar — man muss aber das Richtige im richti­gen Ver­hält­nis geben. Ein­fach ein bil­liges Mul­ti­vi­t­a­m­in­prä­parat vom Dis­counter oder von der Apotheke einzuw­er­fen, dürfte und wird mit ziem­lich­er Sicher­heit nicht der Prob­lematik Lösung sein. Und welche Bedeu­tung ein gestörtes Micro­biom für die all­ge­meine Gesund­heit besitzt, kön­nen sie auf DARMSANIERUNG nach­le­sen.

Wichtig:


Inwieweit ich Fra­gen zu Krankheit­en, deren Ursachen und Ther­a­piean­sätze oder zu mir bekan­nten Ther­a­peuten in Ihrer Wohnort­nähe oder ander­swo beant­worte, lesen Sie bitte unter ANFRAGEN ZU THERAPEUTEN nach.


Ich bedanke mich für Ihr Ver­ständ­nis!

HIER kön­nen Sie den Erstanam­ne­se­bo­gen down­load­en oder aus­druck­en.

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